Psychische Störungen und/oder Zwänge bei Menschen mit geistiger Behinderung

Verstehen, begleiten, sicher handeln

ARTIKELNUMMER:
IN-037
ZIELGRUPPE:
Dieses Seminar richtet sich an Mitarbeitende in Wohneinrichtungen, Werkstätten und der Eingliederungshilfe, die Menschen mit geistiger Behinderung begleiten und im Umgang mit psychischen Störungen und Zwängen mehr Sicherheit gewinnen möchten.
INHALTE:
Psychische Störungen und Zwänge treten bei Menschen mit geistiger Behinderung häufig auf, doch ihre Erkennung und Abgrenzung zu behinderungsbedingten Besonderheiten stellt Fachkräfte oft vor Herausforderungen. Der differenzierte Entwicklungsstand der Betroffenen sowie die Ausprägung der geistigen Behinderung spielen dabei eine zentrale Rolle bei der Einschätzung und Begleitung. Dieses Seminar vermittelt praxisnahes Wissen über:

• Grundlagen psychischer Störungen und Zwangserkrankungen bei Menschen mit geistiger Behinderung
• Abgrenzung zu behinderungsbedingten Besonderheiten und typische Diagnoseherausforderungen
• Berücksichtigung des differenzierten Entwicklungsstandes und der individuellen Ausprägung der geistigen Behinderung bei der Einschätzung psychischer Auffälligkeiten
• Ursachen und Einflussfaktoren von Zwängen – neurologische, psychische und soziale Aspekte
• Umgang mit Betroffenen – Unterstützungsstrategien bei leichter bis schwerer Ausprägung
• Psychiatrische Störungen mit Schwerpunkt Bindungsstörungen und deren Auswirkungen auf den Alltag
• Fallbeispiele & praxisnahe Übungen zur besseren Einschätzung und Begleitung Betroffener
• Krisenmanagement – Frühwarnzeichen erkennen und in akuten Situationen professionell reagieren
IHR MEHRWERT:
Dieses Seminar vermittelt Ihnen mehr Sicherheit im Umgang mit Menschen, die unter psychischen Störungen oder Zwängen leiden. Sie lernen, typische Symptome frühzeitig zu erkennen, Diagnosen besser einzuordnen und angemessen darauf zu reagieren. Durch praxisnahe Methoden und Fallbeispiele gewinnen Sie Handlungssicherheit für den Betreuungsalltag und erfahren, wie Sie in Krisensituationen gezielt unterstützen und deeskalierende Maßnahmen einsetzen können.
FORMAT UND DAUER:
Interaktives 1-3 Tages-Seminar mit praxisnahen Fallbeispielen, Übungen und Gruppenarbeit.

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