Das Recht auf Verwahrlosung - das Spannungsfeld zwischen sozialer Verantwortung und Selbstbestimmung

ZIELGRUPPE:
Diese Fortbildung richtet sich an Mitarbeitende im ambulant betreuten Wohnen.
INHALTE:
Gibt es ein Recht auf Verwahrlosung für Menschen mit psychischen Störungen oder geistiger Behinderung? Während Selbstständigkeit, Autonomie und Teilhabe zentrale Ziele in der Betreuung sind, kann Verwahrlosung Ausdruck von Leidensdruck und Hilfsbedürftigkeit sein. Betroffene zeigen häufig Selbstvernachlässigung, Desorganisation der Wohnsituation und lehnen Hilfsangebote ab.

• Selbstbestimmung und Teilhabe als Ziel in der Arbeit mit Menschen mit Behinderung
• Grundbedürfnisse des Menschen
• Verwahrlosung als Symptom
• Das Messie-Syndrom im Bezug zu Behinderung
• Psychische, körperliche und lebensgeschichtliche Hintergründe und Ursachen
• Bedeutung der sozio-emotionalen Entwicklung
• Halt gebendes, validierendes Umfeld
• Möglichkeiten und Grenzen der Hilfe
• Reflexion des eigenen Verhältnisses zu Sauberkeit und Ordnung
ZIELE:
Die Fortbildung kombiniert theoretische Grundlagen mit Übungen und Praxisbeispielen. Sie befähigt Sie, behinderungsbedingte Zusammenhänge zwischen Selbstbestimmung, Verwahrlosung, sozio-emotionaler Entwicklung und haltgebendem Umfeld zu erkennen, eigene Vorstellungen zu reflektieren und personenzentrierte Anforderungen im Sinne eines validierenden Umfelds zu entwickeln.
ARTIKELNUMMER: 2026-PA-102
TERMINE:

Mercure Hotel Köln West Horbeller Straße 1 50858 Köln
Donnerstag, 10. Dezember 2026 um 10:00 Uhr - Freitag, 11. Dezember 2026 um 16:30 Uhr

ADRESSE:
Mercure Hotel Köln West Horbeller Straße 1 50858 Köln Horbeller Straße 1, 50858 Köln
LEITUNG:
Frau Dagmar Rudy (Dipl. Pädagogin, systemische Supervisorin, Organisationsberaterin, Psychotherapeutin (HP)) TEILNEHMER (maximal): 10 TEILNEHMER (minimal): 8
DETAILS ZUM PREIS:
*Veranstaltungspreis ohne Übernachtung. Diese muss eigenständig im Tagungshaus gebucht werden.
665,00 
inkl. MwSt. 19 %

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