"Systemsprenger“ – ein unmöglicher Begriff

ZIELGRUPPE:
Mitarbeitende in Diensten und Einrichtungen der Eingliederungshilfe
INHALTE:
Menschen mit Doppeldiagnosen werden in Diensten und Einrichtungen der Eingliederungshilfe oft als „Systemsprenger“ wahrgenommen – oder schlimmer noch – sogar so genannt.
Mitarbeitende kommen mit ihnen nicht zurecht und suchen die Ursache dafür häufig ausschließlich im Verhalten der betroffenen Menschen.
Dies führt jedoch selten zu guten Lösungen, schlimmstenfalls dazu, dass versucht wird, die Menschen „loszuwerden“. Auf diese Weise wird den Betroffenen quasi die Schuld gegeben, wenn die Zusammenarbeit nicht funktioniert.
In dieser Fortbildung wird die Blickrichtung umgekehrt: Es wird untersucht, ob und wie die Angebote der Eingliederungshilfe, deren Bedingungen und Anforderungen zu den Menschen mit Doppeldiagnosen, zu deren Möglichkeiten und Bedürfnissen passen.
Die zentrale Frage lautet: Sprengen nicht die Bedingungen und Anforderungen der Dienste und Einrichtungen die Möglichkeiten der betroffenen Menschen?
• Reflexion des Begriffs „Systemsprenger“
• Untersuchung, wie die Strukturen und Anforderungen der Einrichtung zu den Möglichkeiten der Betroffenen passen
• Strategien zur Anpassung von Angeboten und Rahmenbedingungen
• Entwicklung eines konstruktiven Umgangs mit Menschen mit Doppeldiagnosen in Einrichtungen
ZIELE:
In dieser Fortbildung lernen Sie, die Perspektive zu wechseln und nicht nur das Verhalten der Menschen mit Doppeldiagnosen zu betrachten.
Sie erfahren, wie Sie Angebote und Rahmenbedingungen kritisch prüfen und gezielt anpassen können.
Dadurch entstehen praxisnahe Handlungsstrategien, die die Zusammenarbeit erleichtern und die Teilhabe der betroffenen Menschen nachhaltig fördern.
ARTIKELNUMMER: 2026-PA-227
TERMINE:

Mercure Hotel Köln West Horbeller Straße 1 50858 Köln
Dienstag, 15. Dezember 2026 um 10:00 Uhr - Dienstag, 15. Dezember 2026 um 16:30 Uhr

ADRESSE:
Mercure Hotel Köln West Horbeller Straße 1 50858 Köln Horbeller Straße 1, 50858 Köln
LEITUNG:
Herrn Prof. Dr. Michael Seidel (Facharzt für Neurologie und Psychiatrie, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vormals Ärztlicher Direktor in den v. Bodelschwinghschen Stiftung Bethel, Bielefeld) TEILNEHMER (maximal): 14 TEILNEHMER (minimal): 8
388,00 
inkl. MwSt. 19 %

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