**NEU** Freiheitsentziehende und freiheitseinschränkende Maßnahmen - Über den Tellerrand betrachtet

ZIELGRUPPE:
Die Fortbildung richtet sich an Mitarbeitende in der Eingliederungshilfe, besonders aus den Bereichen Wohnen und Arbeiten.
INHALTE:
Mit freiheitsentziehenden Maßnahmen (FeM) wird die Freiheit des Menschen, sich frei zu bewegen, eingeschränkt. Deshalb besteht vor jeder Beschäftigung mit den FeM die Notwendigkeit zu wissen, dass diese eine besondere Form der Gewalt darstellen. Im Betreuungsalltag werden unzählige Begründungen gefunden, die ihre Anwendungsnotwendigkeit und Legitimierung darlegen. Hierbei geht es augenscheinlich um die Betroffenen selbst, häufig aber um das Betreuungssetting. Die Risiken werden dabei nicht immer ausreichend bedacht, sodass Angst, Panik, Verunselbstständigung und sogar körperliche Beschwerden ausgelöst werden können. Um die Willkür in der Anwendung der FeM zu reduzieren, intervenierte die gesetzgebende Gewalt mit der Änderung und Ausweitung des § 8 im Wohn- und Teilhabegesetz. Leistungserbringende werden dadurch verpflichtet, ihre Mitarbeitenden auf mögliche Alternativhandlungen im Umgang mit leistungsberechtigten Personen zu sensibilisieren. Ziel ist es, freiheitsentziehende Maßnahmen nur als letzten Ausweg anzuwenden, sie nicht länger als unbedingt notwendig einzusetzen und ihre Notwendigkeit regelmäßig zu überprüfen.
• Definition freiheitsentziehender Maßnahmen
• Gesetzliche Verankerung freiheitsentziehender Maßnahmen
• Maßnahmen, die zu einem Beschluss führen
• Handlungsmöglichkeiten im Betreuungsalltag
• Alternativen zu freiheitsentziehenden Maßnahmen im Sinne der Gewaltprävention
ZIELE:
Die Fortbildung verbindet fachlichen Input mit dem gemeinsamen Austausch. Sie erhalten einen Überblick über die Definition freiheitsentziehender Maßnahmen, deren gesetzliche Verankerung sowie die Maßnahmen, die zu einem Beschluss führen. Darüber hinaus lernen Sie Handlungsmöglichkeiten für den Betreuungsalltag kennen, um freiheitsentziehende Maßnahmen – analog zur Gewaltprävention – weitestgehend zu vermeiden.
SEMINARNUMMER: 2027-PA-304
TERMINE:

St. Klemens-Kommende Dortmund
Thursday, 17. June 2027 um 10:00 Uhr - Thursday, 17. June 2027 um 16:30 Uhr

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VERANSTALTUNGSORT:
St. Klemens-Kommende Dortmund
Brackeler Hellweg 144, 44309 Dortmund
school
LEITUNG:
Herrn Peter Bandali (MA Bildung und Medien – eEducation, Dipl. (RL) Pädagoge, Systemischer Berater, Familientherapeut, Supervisor)
group
TEILNEHMENDE (maximal): 16
person
TEILNEHMENDE (minimal): 7
440,00 €

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